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ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG

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EnBW Energie Baden Württemberg : bleibt im ersten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise weiterhin auf stabilem Ergebniskurs

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08/06/2020 | 11:30am EDT

Karlsruhe. Die EnBW trotzt weiterhin erfolgreich den Auswirkungen der Corona-Krise und kann die positive Ergebnisentwicklung des letzten Jahres im ersten Halbjahr 2020 fortsetzen. Insbesondere durch einen starken Zuwachs im Bereich der Erneuerbaren Energien sowie durch die Zukäufe der Unternehmen Valeco und Plusnet, die im Vorjahreszeitraum noch nicht konsolidiert worden waren, bleibt die Corona-Pandemie in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ohne signifikante Auswirkungen auf das operative Ergebnis des Unternehmens.

Mit 23.685 Mitarbeitern (+5,3 %) erzielte die EnBW einen Umsatz von rund 9,73 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (Adjusted EBITDA) von rund 1,59 Milliarden Euro, dies entspricht einem Plus von 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1,28 Mrd. Euro). Die deutliche Ergebnissteigerung ist wesentlich auf die positive Entwicklung im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien zurückzuführen. Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2020 bleibt trotz erwarteter Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Teilbereiche des operativen Geschäfts aktuell unverändert. Das Adjusted EBITDA für das Geschäftsjahr 2020 soll in einer Bandbreite von 2,75 bis 2,9 Milliarden Euro liegen und damit um 13 bis 19 Prozent über dem Vorjahr.

In Zeiten der Corona-Pandemie sieht das Unternehmen seinen strategischen Fokus auf den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien bestätigt. Erst zu Jahresbeginn hatte die EnBW zwei große Offshore-Windparks in Betrieb genommen, die sich positiv auf die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr auswirken. Finanzvorstand Thomas Kusterer: 'Unsere Offshore-Windparks EnBW Hohe See und Albatros führen zu einer Verdoppelung der Ergebnisbeiträge bei den Erneuerbaren Energien. Die operativen Geschäftsbereiche zeigen durchweg eine positive Entwicklung. Dabei hat uns der Ausbruch der Corona-Pandemie vor große Herausforderungen gestellt, auf die wir als Unternehmen sehr früh und mit gezielten Maßnahmen reagiert haben. Hier zeigt sich die Stabilität unseres Geschäftsportfolios nach Jahren des konsequenten Umbaus. Corona wird jedoch auch an uns nicht spurlos vorübergehen.'

Die Ergebnisziele für dieses Jahr sollen trotz der nach wie vor erwarteten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Teilbereiche des operativen Geschäfts noch erreicht werden, zumindest am unteren Ende der Prognose: 'Die weitere Entwicklung beobachten wir sehr genau. Wir konzentrieren unsere Kräfte im laufenden Geschäftsjahr darauf, trotz Corona-Krise auf stabilem Kurs zu bleiben', betont Kusterer.

Das auf die Aktionäre der EnBW AG entfallende Konzernergebnis sank von 286,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 184,2 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Das Ergebnis je Aktie belief sich damit auf 0,68 Euro, nach 1,06 Euro im Vorjahr. Der Rückgang des Konzernüberschusses ist dabei maßgeblich auf das gesunkene Finanzergebnis zurückzuführen. Dieses ist von der Marktbewertung der Wertpapierbestände geprägt.

Entwicklung der Geschäftsbereiche

Im Segment Vertriebe stieg das Adjusted EBITDA im ersten Halbjahr 2020 auf 136 Millionen Euro und damit um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Seit Beginn des dritten Quartals 2019 trägt hier das Telekommunikationsunternehmen Plusnet positiv zum Ergebnis bei. Für das Gesamtjahr 2020 wird daher unverändert mit einem Ergebnis zwischen 325 und 400 Millionen Euro gerechnet.

Im Segment Netze lag das Adjusted EBITDA bei 745 Millionen Euro und damit im ersten Halbjahr 2020 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (+1%). Diese Ergebnisentwicklung ist einerseits zurückzuführen auf höhere Erlöse aus Netznutzung der Strom- und der Gastransportnetze, insbesondere aufgrund gestiegener erforderlicher Investitionen in die Versorgungssicherheit und -zuverlässigkeit der Netze. Andererseits sind die Erlöse aus Netznutzung in den Gasverteilnetzen witterungsbedingt zurückgegangen. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bleibt daher stabil bei einem erwarteten operativen Ergebnis zwischen 1,3 und 1,4 Milliarden Euro.

Der Geschäftsbereich Erneuerbare Energien hat sich weiter sehr positiv entwickelt. Das Adjusted EBITDA stieg in den ersten sechs Monaten 2020 deutlich, auf 426 Millionen Euro. Das bedeutet eine Verdopplung, also ein Plus von 100 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der starke Ergebnisanstieg ist wesentlich auf die Inbetriebnahme der beiden Offshore-Windparks EnBW Hohe See und EnBW Albatros zurückzuführen. Darüber hinaus trug das französische Wind- und Solarunternehmen Valeco, sowie bessere Windverhältnisse bei den Offshore- und Onshore-Windparks zu der positiven Ergebnisentwicklung bei. Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bleibt stabil, das bedeutet für das Segment Erneuerbare Energien wird ein Ergebnis zwischen 825 und 925 Millionen Euro erwartet.

Im Segment Erzeugung und Handel lag das Adjusted EBITDA in den ersten sechs Monaten bei 395 Millionen Euro, das entspricht einem Zuwachs von rund 39 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten die Stromlieferungen aus EnBW-Kraftwerken zu höheren Großhandelsmarktpreisen abgesetzt werden. Darüber hinaus wirkten sich Ergebnisbeiträge aus Handelsaktivitäten aufgrund einer gestiegenen Volatilität an den Großhandelsmärkten positiv aus. Damit konnte der Effekt aus dem Entfall des Ergebnisbeitrags des Kernkraftwerks Philippsburg 2 überkompensiert werden, dieser wird im weiteren Jahresverlauf weiter zunehmen. Für das Gesamtjahr wird daher unverändert ein Segmentergebnis zwischen 425 und 500 Millionen Euro erwartet.

Die Gesamtinvestitionen des EnBW-Konzerns lagen mit rund 802 Millionen Euro um rund 48 Prozent unter den ersten sechs Monaten des Vorjahres (1546 Mio. Euro). Im Wesentlichen ist dies auf den Erwerb des französischen Unternehmens Valeco sowie der Plusnet GmbH im ersten Halbjahr 2019 zurückzuführen. Von den gesamten Bruttoinvestitionen entfielen rund 76 Prozent auf Wachstumsprojekte, in erster Linie in den Bereichen Netze und Erneuerbare Energien. Investitionsschwerpunkte im ersten Halbjahr 2020 waren unter anderem die Fertigstellung der Offshore-Windparks Hohe See und Albatros sowie der Netzausbau und Erneuerungen im Verteilnetz.

Disclaimer

EnBW - Energie Baden-Württemberg AG published this content on 30 July 2020 and is solely responsible for the information contained therein. Distributed by Public, unedited and unaltered, on 06 August 2020 15:33:14 UTC


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Net Debt 2019 7 078 M 8 387 M 8 387 M
P/E ratio 2019 18,6x
Yield 2019 1,39%
Capitalization 14 355 M 16 981 M 17 011 M
EV / Sales 2018 0,57x
EV / Sales 2019 1,10x
Nbr of Employees 22 184
Free-Float 0,37%
Chart ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
Duration : Period :
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